Einblicke in vergangene Zeiten
Historische Vortragsreihe in Neustadt an der Donau
Im Herbst und Winter laden die Städtischen Volkshochschulen Abensberg und Neustadt an der Donau dazu ein, in die Geschichte von Bad Gögging, Neustadt an der Donau und ganz Bayern einzutauchen: Von Ende Oktober bis Ende Januar finden Vorträge zu verschiedenen, spannenden historischen Themen statt – Eintritt frei.
Die Donau und ihre Brücken
Rund um die Donau in Neustadt geht es am Freitag, 25. Oktober 2024, um 19 Uhr beim Vortrag "Die Donau - ein Fluss und seine Brücken" von Stadtarchivar Dr. Matthias Pöppel. Neben den Veränderungen des Flussverlaufes wird er auch auf die Geschichte des Donauüberganges und die Donau als Lebensader und Naherholungsgebiet eingehen. Im Kulturhaus Storchenwirt (Stadtplatz 13), Raum 3.2, der Eintritt ist frei.
Ludwig II.-Abend mit Marcus Spangenberg
160 Jahre nach seiner Thronbesteigung kommt König Ludwig II. von Bayern (1845-1886), der Erbauer von Schloss Neuschwanstein und anderer Bauten, endlich auch nach Bad Gögging: Einfühlsam und ungeschminkt präsentiert vom Ludwig-Biografen Marcus Spangenberg am Freitag, 8. November 2024 um 19 Uhr beim Vortrag „Die Welt des "Märchenkönigs“ Ludwig II. von Bayern – Ein Abend mit und für Ludwig II.“ Sicher ist: Die Art und Weise, wie der König verstarb, und viel mehr noch alle Spekulationen und Unklarheiten darüber verliehen dem Herrscher Bayerns die Aura eines Heiligen, eines Märtyrers und hoben ihn in den Stand eines "Märchenkönigs“. Die einerseits teils unkritische bis exzessive Verehrung ist bis heute ebenso ungebrochen wie andererseits die ablehnende Haltung und ungerechte Behandlung von Person und Wirken. Beides existiert parallel von Anfang an. Dabei verschwimmen historische Fakten und emotionale Reaktionen tauchen das Bild des Königs in einen diffusen, teils undurchdringlichen Nebel.
Dieser Nebel wird an diesem Abend aufgelöst. Nach einer biografischen Einführung in das Leben und Wirken Ludwigs II. und einer Lesung aus einigen Publikationen von Marcus Spangenberg können dem Autor alle Fragen zu Ludwig II. gestellt werden.
Erleben Sie einen außergewöhnlichen Abend und lernen Sie Ludwig II. noch besser kennen. Der Vortrag findet im Kursaal im Kurhaus Bad Gögging (Am Brunnenforum 3) statt, der Eintritt ist frei.
Über Marcus Spangenberg:
Als gebürtiger Rheinländer lebt er seit mehr als dreißig Jahren in Bayern, womit Marcus Spangenberg genau dort wohnt, wo sein Herzensthema örtlich beheimatet ist: König Ludwig II. von Bayern und seine Schlösser. Der Kunsthistoriker und Historiker (Universitäten Regensburg und Bonn) gilt als ausgewiesener Kenner des sogenannten Märchenkönigs. Dass nicht nur Bayern und Rheinländer am Leben dieses „anderen Königs“ interessiert sind, erfuhr der Ludwig-Biograf beispielsweise auf Vortragsreisen durch Japan.
Einst Legionsbad, jetzt moderner Kurort
Mit der Entstehung des Kur- und Urlaubsorts Bad Gögging beschäftigt sich am Mittwoch, 13. November, um 19:30 Uhr Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht. Bei seinem Vortrag "Die Stinkerquellen von Bad Gögging - vom Legionsbad und Wildbad zum modernen Kurort“ berichtet er über die geschichtliche Entwicklung des Kurortes Bad Gögging. Heute präsentiert sich Bad Gögging als moderner Kur- und Urlaubsort umgeben von einer idyllischen Naturlandschaft. Erfahren Sie mehr über die schwierigen Anfänge, prominente Gäste und die rasante Entwicklung des Ortes in den letzten Jahrzehnten. Der Vortrag findet im Kursaal im Kurhaus Bad Gögging (Am Brunnenforum 3) statt, der Eintritt ist frei.
Das Leben und Wirken von Wilhelm Sander
1973 verstarb der Fabrikant Wilhelm Sander in Neustadt an der Donau. Hierhin hatte dieser nach dem Zweiten Weltkrieg sein Unternehmen und seinen Wohnsitz verlegt. Noch heute ist er vor allem wegen seiner Stiftung bekannt, deren Schwerpunkt die Krebsforschung ist. Der Vorstandsvorsitzende der Wilhelm-Sander-Stiftung Ernst G. Wittmann referiert am Freitag, 24. Januar 2025, um 19:00 Uhr über „Das Leben und Wirken von Wilhelm Sander und seiner Stiftung“:Neustadt in der Lebenszeit von Wilhelm Sander (1897 bis 1973), das Leben von Wilhelm Sander, die Stiftungserrichtung und das Stiftungswirken. Der Vortrag findet im Kulturhaus Storchenwirt (Stadtplatz 13) statt, Raum 3.2, der Eintritt ist frei.