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Schwefelwasser

Schwefelwasserquellen in Bad Gögging

In Bad Gögging werden derzeit fünf Schwefelquellen genutzt. Sie sind 25 bis 120 Meter tief. Schwefelwasser kommt aber auch in natürlichen Quellen vor, sprudelt an verschiedenen Stellen aus Felsspalten aus dem Boden und bildet kleine Wasserläufe und Tümpel, die gleich am Geruch zu erkennen sind. Daher kommt auch der volkstümliche Name "Stinker". So ging es auch den Römern vor etwa 2000 Jahren. Sie nutzten das natürliche Vorkommen, um eine der größten staatlichen Thermenanlagen nördlich der Alpen zu bauen. Man kann deren Reste heute noch im Römischen Museum besichtigen. 

 

Trinkkur mit Schwefelwasser & öffentliche Brunnen

Öffentliche Brunnen, an denen man Schwefelwasser trinken kann, findet man in Bad Gögging an vielen Stellen. Es findet z. B. bei chronischen Magen-Darmbeschwerden Anwendung. 

Impressionen
  • Kostenlose Schwefelwasser Trinkbrunnen

    Kostenlose Schwefelwasser Trinkbrunnen

  • Schwefelwasser Wannenbäder lindern Gicht und Rheuma

    Schwefelwasser Wannenbäder lindern Gicht und Rheuma

  • Auch als Trinkkur gesund: Schwefelwasser

    Auch als Trinkkur gesund: Schwefelwasser

  • Im Römischen Museum für Kur- und Badewesen

    Im Römischen Museum für Kur- und Badewesen

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Schwefelwasser und seine Wirkung

Schwefel ist essentiell für unseren Körper. Die Gelenke brauchen ihn als Schmiermittel. Fehlt er, kommt es zur Steifheit der Gelenke. Auch die Hormondrüsen und der Stoffwechsel können von ihm profitieren. Die Inhaltsstoffe des Schwefelwassers werden bei einem Bad über die Haut und die Schleimhäute aufgenommen. Wichtig ist dafür ein hoher Gehalt an Sulfidschwefel im Wasser. Dieser liegt in Bad Gögging - je nach Quelle - bei etwa 5 Milligramm pro Liter und ist damit etwa fünfmal so hoch wie der Mindestwert. Das Bad Gögginger Schwefelwasser ist also ein bedeutendes Heilwasser und kann eine positive Wirkung bei bestimmten Erkrankungen erzielen.

 

Anwendung findet das Heilmittel bei chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Formen von Rheuma) wie Polyarthritis und M. Bechterew, degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenleiden wie zum Beispiel Arthrose, Knorpel- und Knochenerkrankungen, Bandscheibenvorfällen, außerdem bei Muskelrheumatismus, zur Nachbehandlung von Operationen am Haltungs- und Bewegungsapparat, Frauenleiden, Prostatabeschwerden und Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne, trockenem Ausschlag und Ulcus cruris. Patienten mit Asthma bronchiale, Platzangst und Problemen mit dem Gallenblasen-Gallengangsystem sollten mit einem Arzt sprechen, bevor sie eine Therapie beginnen. Beachten Sie außerdem auch die Hinweise für Thermalwasser

 

Ein Schwefelbad nimmt man am besten in einer speziellen Wanne. In einem Bewegungsbecken würden die wertvollen Inhaltsstoffe zersört werden oder sich verflüchtigen. Schwefelbäder gegen Hautleiden werden auf 35-36 Grad erwärmt, bei rheumatischen Beschwerden empfiehlt sich eine Temperatur von 37-38 Grad. Am besten wirkt ein Schwefelbad, wenn man zwei bis drei Bäder innerhalb einiger Tage nimmt. Nach dem Bad sollte man sich nicht duschen und unbedingt 30 Minuten ruhen.

 

Heilwasseranalyse des Schwefelwassers

Klicken Sie auf das Bild, um die Heilwasseranalyse der Bad Gögginger Schwefelquellen zu sehen. Unter anderem ist der Wert an Schwefelwasserstoff hier aufgeführt.

 

Schwefelwasseranalyse Bad Gögging

Unser Tipp: Der Schwefel-Weg führt auf zweieinhalb Kilometern zu den natürlichen Schwefelquellen. Die Strecke ist ausgeschildert.

>> Download PDF "Schwefel-Weg" Bad Gögging